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Menschengemachter Fortschritt ist keine Naturgewalt. Wir können uns entscheiden, was wir wie nutzen wollen!

Da wir in der täglichen Praxis merken, wie Tiere unter elektromagnetischen Hochfrequenzen (Handy, WLAN, Bluetooth, Sendemasten) leiden, haben wir uns näher mit diesem Thema befassen müssen. Man findet über 1.400 Studien von namhaften Wissenschaftlern und Universitäten weltweit, die sich mit den nachweisbaren, nicht thermischen gesundheitlichen Auswirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Strahlung beschäftigen (thermisch: Erwärmung des Gewebes, ohnehin als gesundheitsschädlich angesehen, dafür gibt es Grenzwerte). Die Ergebnisse sind eindeutig: Chromosomenbrüche, Störungen des Nerven- und Hormonsystems, psychische Störungen, Zunahme der Oxidation (Zerstörung) in Geweben, erhöhte Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke, sowie Entstehung von Tumoren und beschleunigtes Wachstum von Tumoren besonders im Bereich des Kopfes, sind die immer wieder beschriebenen Befunde. Man kann diese Studien unter www.diagnose-funk.de* einsehen. Hier findet man ebenfalls Vorträge und Berichte von Umweltmedizinern, die die Warnung vor und einen besseren Umgang mit elektromagnetischen Strahlen als höchste Priorität ihrer Arbeit sehen. 

 

Wissen wir, was wir tun? 

Neulich saßen wir zufällig mit einem Telekommunikationsingenieur zusammen, der vor Jahren für die Aufstellung von Sendemasten verantwortlich war. Ein absoluter Insider. Sein Fazit lautete: „WLAN ist der Sargnagel unserer Zeit“. Es gibt einige schwer verständliche gesellschaftliche Phänomene. Diverse namhafte Universitäten und Hochschulen weltweit sowie auch offizielle Stellen, wie z.B. das Bundesamt für Strahlenschutz, geben Warnungen heraus.
Staat, Medien und Telekommunikationsunternehmen ignorieren diese Warnungen sowie die gesamte Studienlage. Es wird im Gegenteil versucht, zu verharmlosen. Ja, es gibt – als Krone der Ignoranz – Bestrebungen im Rahmen der Digitalisierung die deutschen Klassenzimmer mit ständigem WLAN auszurüsten, anstatt dies kabelgestützt mit Glasfaser zu tun. Darf man Bequemlichkeit vor die Gesundheit der Kinder stellen? Frankreich z.B. hat inzwischen WLAN in Kindergärten abgeschafft und prüft den Einsatz in Schulen. Der israelische Bürgermeister von Haifa Yona Yahav ordnete an, WLAN an allen Schulen wieder zu entfernen und kabelgebundenes Internet zu installieren. Er sagt: „Wenn es einen Zweifel gibt, der unsere Kinder betrifft, gibt es keine Zweifel.“ 

Menschen setzen sich vielen bekannten Gesundheitsrisiken aus. Rauchen ist ein gutes Beispiel. Zuviel und zu ungesund essen, Auto fahren. Der Staat nimmt hier seine Aufgabe wahr und informiert. Meist schon ab dem Kindesalter. Beim Thema „Schäden durch Nieder- und Hochfrequenzen – vor allem durch kabellose Telekommunikation“ hat der Staat in dieser Beziehung versagt und seine Fürsorgepflicht nicht wahrgenommen. 

Natürlich wollen Menschen die Annehmlichkeiten von Smartphone & Co. nicht missen. Viele würden allerdings bei Kenntnis der Risiken ganz anders damit umgehen. Die Fürsorge- und Aufklärungspflicht haben auch die Kommunen, die das umfangreiche Wissen von Ärzten, Physikern, Arbeitsgruppen an Universitäten, Geobiologen u.a. an ihre Bürger weitergeben müssen. Menschen denken allerdings oft, alles sei ohnehin so verstrahlt und den Fortschritt könne man ohnehin nicht aufhalten. Das ist nicht so! Man kann – oft mit wenig Aufwand – die Strahlenbelastung für sich und seine Familie auf einen Bruchteil reduzieren, wenn man weiß wie. Und – es ist natürlich kein Fortschritt, wenn Technologien Menschen und Tiere krank machen oder vernichten. 

 

5G – und wir werden nicht gefragt 

Ähnlich, wenn nicht schlimmer, verhält es sich mit 5G. 99% der Menschen, die ich frage, wissen nicht was 5G ist. Kurz erklärt: Es ist die 5. Generation der Telekommunikationsübertragungstechnologie.
1G war die analoge Technik, 2G GSM (erste Handys), 3G UMTS (mobiles Internet), 4G LTE. Die bisher genutzten Frequenzen lagen dabei zwischen 700 MHz bis 2,6 GHz. Mit den höheren Frequenzen von 5G (3,5 bis 3,7 GHz zur Zeit, sehr viel höhere Frequenzen in Planung) soll der Datendurchsatz erhöht werden.  

Zitat Diagnose Funk: „Mobilfunk soll Teil der sog. ‚Daseinsvorsorge‘ werden: Die verpflichtende Bereitstellung von Datenraten im Haus von größer 100 MBit/s ist Teil der Frequenzversteigerung des Bundes. Um so hohe Datenraten in den Gebäuden bereitzustellen, werden Sendeanlagen wohnungsnah, z.B. an Laternen oder auf Verteilerkästen, installiert werden. Das erfordert hunderttausende neue Sendeanlagen. Durch den verkürzten Abstand zu Menschen und Wohnungen wird die Strahlenbelastung außen und innen massiv steigen.“ 

5G ist schneller. Die Datenrate von LTE mit bis zu 300 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) wird mit 5G auf bis zu 10 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) gesteigert. Die Wellenlängen sind sehr viel kleiner. Sie durchdringen nicht so leicht Häuserwände, daher sind alle 30 bis 100 m Antennen geplant. Es sind sogenannte adaptive Antennen, die sich auf ihre Kommunikationspartner, Autos beim autonomen Fahren, Stapler, Mähdrescher, Smartphones, Kühlschränke und diverse andere Smarthome-Geräte – und damit auf uns – ausrichten und so eine größere Strahlungsdichte erreichen. 5G steht auch für das Internet der Dinge. 

 

Was hier passiert ist ein riesiger Feldversuch 

Man weiß über die generellen negativen Auswirkungen hochfrequenter Strahlen auf den Menschen inzwischen recht gut Bescheid. Aber man kennt die Unterschiede in den Auswirkungen dieser neuen kurzwelligen, noch höherfrequenten Strahlung auf Menschen kaum. Man kennt auch die Auswirkungen der adaptiven Antennen auf Menschen nicht. Man weiß, dass Insekten sterben, da sie empfindlich auf die Wellenlänge ihrer eigenen Körpergröße reagieren. Es gibt Befürchtungen, dass uns ein Insektensterben gigantischen Ausmaßes bevorsteht. Schon jetzt haben wir ohnehin nur noch 20% der Insekten im Vergleich zu den 80er Jahren. 

Ohne Technikfolgenabschätzung sind Milliarden Antennen in ganz Europa in der Planung, die eine gigantische Menge an Energie benötigen werden. Mit geschätzten Kosten für den Ausbau von 300–500 Mrd. Euro. Diese Leistung voll nutzen können nur 5G-fähige Geräte, ein Ressourcenverbrauch in gigantischem Ausmaß.

Die großen Versicherer und Rückversicherer weigern sich, 5G und elektromagetische Strahlung insgesamt zu versichern, weil die Risiken unkalkulierbar sind.

 

Brüssel macht nicht mit …

Unklar ist offenbar, in welcher Phase des Ausbaus Deutschland lückenlos versorgt (be- oder verstrahlt bzw. überwacht) sein wird. „Kein Funkloch im Wald“ ist ein Slogan.Unter anderem München, Berlin und der Hamburger Hafen sind jetzt für 5G freigegeben worden. U.a. in Brüssel und Florenz, den Schweizer Kantonen Genf, Jura und Waadt ist der 5G-Ausbau wegen gesundheitlicher Bedenken bereits gestoppt. Dazu die belgische Umweltministerin Fremault: „Die Brüsseler sind keine Versuchskaninchen, deren Gesundheit ich aus Profitgründen verkaufen kann.“

Es gibt aktuell sehr viele Bürgerinitiativen, Unterschriftensammlungen, 5G-Symposien, Vorträge und Demonstrationen über und gegen diese ernst zu nehmende Gefahr. Es gibt aber auch viele ernst zu nehmende, aktive Menschen, die daran arbeiten uns aufzuklären und – noch wichtiger – uns deutlich zu machen, dass es uns betrifft, dass es um uns geht. Um uns und die Zukunft unserer Kinder. 

Es geht nicht darum, uns in die Steinzeit zurückzuentwickeln, sondern darum die möglichen Gesundheits- und anderen Risiken zu kennen, um darauf mit vernünftigen Maßnahmen reagieren zu können. Und für jeden Einzelnen geht es schon jetzt darum, für sich und sein Umfeld Risiken zu minimieren, so dass neunjährige Kinder mit ständig strahlenden Smartphones ca. 7 cm von ihren Geschlechtsorgangen entfernt – 10 Stunden am Tag – nicht mehr zum täglichen Erscheinungsbild unserer fortschrittlichen Welt gehören. Sie wissen es nicht besser. Aber wir, erwachsene Bürger, Eltern, Lehrer und Politiker, müssen es besser wissen.

 

Ein umwelt- und gesundheitsverträglicher Umgang mit der Technik ist möglich 

Wir haben uns einigen Aktiven in der Region angeschlossen und die Initiative 5G-tut-weh gegründet. In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Elektrosmog des BUND Hamburg haben wir den Vorsitzenden von Diagnose Funk, Jörn Gutbier, einen ausgewiesenen 5G-Experten, für zwei Vorträge (gleicher Inhalt) gewinnen können. Eigentlich eine Pflichtveranstaltung für Jedermann.

 

Dr. med. vet. Matthias Warzecha

Weiterführende Links für den Einstieg ins Thema:
www.diagnose-funk.org
www.EMFData.org
www.strahlend-gesund.de/stopp5g
www.5g-tutweh.de

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