+49 (0)4535 - 16 76

Untrennbarkeit von Schulmedizin und Naturheilkunde

„Die Trennung von Schulmedizin und Naturheilkunde ist eigentlich nicht sinnvoll. Beides gehört zur Ganzheitlichkeit. Dieser Begriff ist aber für viele Menschen schwammig und schlecht fassbar und manchmal sogar negativ besetzt als zu esotherisch (wobei die Übersetzung von Esotherik – der innere Weg – ist. Und diesen gehen wir alle und wir wollen ihn alle möglichst gut gehen). Der Grad der Ganzheitlichkeit ist auch stark abhängig vom Therapeuten. Was lässt dieser in seiner therapeutischen und persönlichen Gedankenwelt alles zu? Welche Bereiche klammert der eine aus, der andere nicht? Wie beschränkt oder offen ist er in seiner Welt? Die „Ganzheitlichkeit“ ist also sehr erstrebenswert, aber gar nicht klar definiert und für einen Patienten oder Tierhalter daher zwangsläufig nur unklar zu fassen. Aus diesem Grund, und weil wir duale Herangehensweisen gewöhnt sind, bleiben wir auf diesen Seiten bei den (fälschlich trennenden) Begriffen Schulmedizin und Naturheilkunde."

Dr. med. vet. Matthias Warzecha

Schulmedizin

„Beim Zusammenstellen dieser Stichwortsammlung wurde mir wieder einmal bewusst, wie umfangreich die Möglichkeiten der Tiermedizin heute geworden sind, dass man sich bei so einer Aufzählung aber vielleicht auch erschrecken kann, weil man sich an die Apparatemedizin der Humanmedizin erinnert fühlt. Wir versuchen dabei bei unseren Patienten zunächst ohne die Apparate auszukommen. Sehen, Fühlen, Hören, Riechen und sich ein möglichst vollständiges Bild des gesamten Patienten machen, steht zunächst im Vordergrund. Und meist kann dann schon geholfen werden. Wenn das nicht ausreicht, stehen die weiteren naturheilkundlichen und schulmedizinischen Möglichkeiten zur Verfügung. Auch arbeiten wir mit hervorragenden Spezialisten auf verschiedenen Gebieten zusammen, zu denen im Zweifelsfall überwiesen werden kann."

Dr. med. vet. Matthias Warzecha

Allergietests

Text folgt

Allgemeinuntersuchung

Text folgt

Altersvorsorgeuntersuchung

Text folgt

Ankaufsuntersuchungen bei Papageien und anderen Vögeln

Text folgt

Beratungen – Haltung, Ernährung, Zucht, Parasiten etc.

Text folgt

Bestandsbetreuung von Vogelbeständen – Wildparks, Zoos, Falknerei, kommerzielle und private Züchter, Rassegeflügel, Brief- und Rassetauben

Text folgt

Blutdruckmessung

Text folgt

Chirurgie

In unserer Praxis fallen nahezu täglich Operationen an. Von einfachen Verletzungen über kompliziertere Bissverletzunge, viele Tumoroperationen, Bauchhöhlenchirurgie sowie einige weitere bewährte Operationen (Ohren, Augen?). Wir operieren Hunde, Katzen, Vögel, Kaninchen und Meerschweinchen. Knochenchirurgische Eingriffe führen wir nicht durch.

EKG

Text folgt

Endoskopie

Text folgt

Gesundheits-Checkups (Erstellung individueller Profile)

Text folgt

Haut/Ohren-Sprechstunde

Text folgt

HD-Untersuchung

Text folgt

Impfungen (einschließlich Rassegeflügel)

Text folgt

Kastrationen und alternative Methoden zur Unterbindung der Fortpflanzung

Text folgt

Laboruntersuchungen in der eigenen Praxis - Blutuntersuchungen, Blutgasanalysen, Mikrobiologie, Kotproben (Parasiten)

Text folgt

Lebersprechstunde

Ungewöhnlich, könnte man meinen, dem Organ Leber alleine eine Sprechstunde zuzugestehen. Aber es ist keineswegs ungewöhnlich, wenn man die folgenden Zeilen aufmerksam liest. 

Hunde leiden viel häufiger als andere Tiere und der Mensch an Lebererkrankungen. Im Vordergrund stehen Entzündungen (verschiedene Hepatitis-Formen). Das aktuelle Lehrbuch „Spezielle Pathologie für die Tiermedizin“ von W. Baumgärtner und A.D. Gruber (Enke 2015) beschreibt es auf S. 100 folgendermaßen: „Chronische Leberentzündungen ohne erkennbare Ursache kommen hauptsächlich beim Hund vor und sind meist idiopathisch (man weiß die Ursache nicht) bedingt. Differentialdiagnostisch sind folgende Ursachen zu bedenken: Autoimmunreaktionen, Intoxikationen, Medikamente, metabolische (stoffwechselbedingte) Erkrankungen, chronische Gallengangsobstruktionen, Infektionen unklarer Ätiologie (Herkunft). Es können fließende Übergänge zu einer Leberzirrhose bestehen.“ Die verschiedenen Formen der ätiologisch unklaren Hepatitis werden dann in einer beeindruckenden Tabelle aufgeführt. 

Die Erkenntnis, dass diese Erkrankungen eine derart große Bedeutung bei den Hunden haben, hat erst in allerjüngster Zeit Eingang in die allgemeine Praxis gefunden. Bessere Ultraschallgeräte (siehe dort) haben dazu beigetragen. Problematisch ist die Diagnostik aber trotzdem. Der Ultraschall kann recht gut Veränderungen sehen. Für die genaue Diagnose benötigt man jedoch die Biopsie mit nachfolgender Histologie. Blutwerte zeigen an, wenn Leberzellen oder Teile davon absterben. Bis vor kurzem sagte man, die Werte müssten doppelt so hoch wie die Norm sein, um relevant zu sein. Heute reagiert man schon, besonders bei bestimmten Hunderassen, wenn die Werte nur geringgradig erhöht sind. Es gibt zusätzlich sehr wichtige Funktionsparameter, die anzeigen, ob die Funktion der Leber eingeschränkt ist (die übrigen Werte zeigen das nicht an - siehe oben). Die Krux ist aber, dass diese Funktionsparameter erst erhöht sind, wenn bereits 70% der Leber nicht mehr funktionieren. Eine riesige Grauzone gibt es hier also.

Wir (und sicher auch andere Therapeuten) empfehlen in allen Zweifels- und Verdachtsfällen die Dunkelfeldmikroskopie nach Prof. Enderlein (siehe dort). Dieser beschrieb schon Anfang des letzten Jahrhunderts die Methode der Untersuchung eines lebenden Tropfen Blut im mikroskopischen Dunkelfeld. Er fand und beschrieb Veränderungen die sehr früh Einschränkungen der Leberfunktion anzeigen. Wir verwenden diese Methode seit 25 Jahren. Und finden daher schon lange diese große Bedeutung der belasteten Leber bei Hunden. Infolgedessen steht die Leberbehandlung und vorbeugende Unterstützung bei uns schon immer im Vordergrund. Die Diagnostik ist naturheilkundlich und schulmedizinisch (wenn man das trennen möchte). Die Behandlung beruht immer auf Phytotherapie, Homöopathie und Spagyrik sowie der Unterstützung und Auffüllung mit körpereigenen Stoffen. Die Leber entgiftet und versorgt den gesamten Organismus und so leidet der gesamte Organismus bei einer Störung. Und danach richtet sich die Therapie. - Es gibt also genügend Gründe, der Leber, besonders der Leber des Hundes, eine besondere Sprechstunde einzurichten ...

Die Trennung von Schulmedizin und Naturheilkunde ist eigentlich nicht sinnvoll. Beides gehört zur Ganzheitlichkeit. Dieser Begriff ist aber für viele Menschen schwammig und schlecht fassbar und manchmal sogar negativ besetzt als zu esotherisch etc.. (Wobei die Übersetzung von Esotherik - der innere Weg - ist. Und diesen gehen wir alle und wir wollen ihn alle möglichst gut gehen). Der Grad der Ganzheitlichkeit ist auch stark abhängig vom Therapeuten. Was lässt dieser in seiner therapeutischen und persönlichen Gedankenwelt alles zu? Welche Bereiche klammert der eine aus, der andere nicht? Wie beschränkt oder offen ist er in seiner Welt? Die „Ganzheitlichkeit“ ist also sehr erstrebenswert, aber gar nicht klar definiert und für einen Patienten oder Tierhalter daher zwangsläufig nur  unklar zu fassen. Aus diesem Grund und weil wir duale Herangehensweisen gewöhnt sind, bleiben wir auf diesen Seiten bei den (fälschlich trennenden) Begriffen Schulmedizin und Naturheilkunde. (Auf dieser Seite ist diese Erklärung entstanden, daher sei sie hier noch einmal wiederholt)

Warum ist gerade die Hundeleber so betroffen?    

Die Immunologie könnte vielleicht Teilantworten haben. Dies wäre dann schulmedizinisch und zugleich ganzheitlich. Hunde leben mit uns sehr eng zusammen. Sie dürfen daher möglichst keine Flöhe, Läuse, Würmer, Kokzidien, Pilze und Giardien, etc. haben. Diese sind aber seit Jahrmillionen Trainingspartner für das Immunsystem und fehlen nun. Man könnte einwenden, dem Menschen geht es doch genauso. Ja, natürlich - und wir kennen hier die deutlichen Unterschiede in z.B. der Allergiebereitschaft von „steril“ groß werdenden Kindern und Menschen, die sich regelmäßig im Kuhstall aufhalten. Aber der Mensch hatte ein paar Jahrtausende Zeit, sich an die Zivilisation zu gewöhnen. Der Hund vielleicht 70, vielleicht 100 Jahre. Auf dieses mangelhaft trainierte Immunsystem treffen nun seit 50-70 Jahren immer mehr neue, fremde Stoffe aus Umwelt und Nahrung, die es noch nie kennengelernt hat und für welche das Immunsystem und die Leber, die ja die Aufgabe der Entgiftung und Verstoffwechslung hat, gar keine Stoffwechselwege zur Verfügung haben. Dass dies in jedem Organismus, je nach Konstitution, Trainigsmöglichkeiten des Immunsystems, Art der Aufnahme zivilisatorischer Fremdstoffe und familiärer oder Rasse bedingter Disposition unterschiedliche Reaktionen mit zum Teil fatalen Konsequenzen zur Folge haben kann, ist nur allzu nachvollziehbar. Eine vorbeugende ständige oder kurweise Behandlung betroffener Hunde ist daher empfehlenswert. Über geeignete Mittel informieren wir für jeden Einzelfall in der Praxis.

Wenn man sich weiter darüber Gedanken macht „warum gerade der Hund?“, darf natürlich die enge Hund-Mensch Beziehung auf energetischen Ebenen nicht außer Acht gelassen werden. Die Anforderungen auf körperlicher, psychischer und seelischer Ebene an uns Menschen in dieser schnelllebigen und sich rasant verändernden Welt sind extrem. Und ich kenne niemanden, der das „so wegsteckt“. Hunde sind völlig auf uns angewiesen und bekommen die Folge erstens mit ab und wollen zweitens immer helfen - auf erkennbaren und nicht erkennbaren Ebenen. Sie sind eben nicht nur Helfer als Hüte-, Jagd-, Schutz-, Blinden-, etc. -Hunde. Jeder der einen Hund hat, weiß das. Nur, - dabei können sie sich auch übernehmen. Es sind dann einfach zu viele „Läuse, die über die Leber laufen“...

Dies ist ein interessantes Kapitel, mit dem man Bücher füllen könnte - und es ist unsere tägliche Aufgabe, diese Bereiche zu berücksichtigen und in die Behandlungen mit einfließen zu lassen.

Narkosen - Injektions- und Inhalationsnarkosen

Text folgt

Operationen

Text folgt

Röntgen (digitales System)

Text folgt

Schnabelkorrektur

Text folgt

Stationäre Aufnahme

Text folgt

Tumorsprechstunde

Text folgt

Ultraschall

Ultraschall ist ein schonendes bildgebendes Verfahren um Organe im Organismus zu sehen. Wir verfügen über eines der besten Ultraschallgeräte (Logic S7), die je gebaut wurden, um Bilder allerhöchster Qualität zu sehen. Dr. Warzecha belegte verschiedene Fortbildungskurse - u.a. den Jahres-Intensiv-Kurs bei Frau Dr. Jeniffer von Luckner (heute Prof. in Australien). Besonders wichtig ist die Sonographie für die Untersuchung der Bauchorgane, wie Harnwege, Milz, Leber, Verdauungstrakt, Geschlechtsorgane, etc. und z.B. der Trächtigkeitsuntersuchung.

Verhaltenstherapie beim Vogel – Übersteigerte Aggression, Rupfer, etc.

Text folgt

Wundbehandlung

Text folgt

Zahnheilkunde

Die Statistik sagt, dass zahngesunde Hunde und Katzen gesünder alt werden und 2-3 Jahre länger leben, als Tiere, die unter kranken Zähnen und krankem Zahnfleisch leiden. Dies ist ein leider sehr unterschätztes Thema. Viele Menschen schauen sich die Zähne ihrer Tiere nie an. Ein weiterer Hauptgrund für die jährliche Untersuchung älterer Tiere.

Wir arbeiten mit unseren Tierhaltern intensiv darauf hin, dass wir in fortgeschrittenen Fällen nur einmal eine gründliche Zahnreinigung + Parodontose-Prophylaxe plus evtl. Extraktion stark betroffener Zähne in Narkose durchführen. Danach sollte möglichst der Mensch zu Hause gesunde Zähne und gesundes Zahnfleisch erhalten. Dies gelingt mit einer häufigen, sanften Reinigung und der Anwendung naturheilkundlicher Präparate.

In Absprache sollten von den Zahnwurzeln, wie in der humanen Zahnmedizin Röntgenbilder gemacht werden. Rundum-Aufnahmen von allen (anfangs über 40) Zähnen werden für manche Tiere empfohlen und sind heute internationaler Standard in der Zahnmedizin der Tiere. Wir verfügen hierzu über die neueste digitale Zahnröntgen-Einheit von der Firma Scil. Die Kosten einer Röntgenuntersuchung sind übrigens niedriger als manch einer sie sich vorstellt. Wir beraten Sie gern.

 

Züchterberatung

Text folgt

Tierärztliche Praxis
Dr. Matthias Warzecha
Hauptstraße 8, 23845 Oering
Fon +49 (0)4535 - 16 76
info@dr-warzecha.de

Sprechzeiten ohne Termin
Mo 16:00 - 19:00 Uhr
Di 16:00 - 18:00 Uhr
Do 16:00 - 18:00 Uhr
Fr 15:00 - 17:00 Uhr

Weitere Öffnungszeiten
Für Terminsprechstunden, Operationen, Abgabe von Untersuchungsmaterial, Verkauf von Futtermitteln etc.


Mo bis Fr 09:00 - 13:00 Uhr
Mo, Di, Do 15:00 - 16:00 Uhr
und tägl. nach Vereinbarung
Züchter nur mit Termin

© 2017   Tierärztliche Praxis Oering | Dr. med. vet. Matthias Warzecha