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Naturheilverfahren

Ganzheitliche Medizin, Biologische Medizin, Naturheilkunde, Regulationsmedizin und Alternative Medizin, Komplementärmedizin, Homöopathie, Akupunktur… sind Begriffe, die bei Menschen sofort Assoziationen und nicht selten starke Emotionen auslösen.

Manche Menschen behandeln ihre ganze Familie inclusive der Tiere damit und haben viele Erfolge erlebt – nicht selten auch Heilungen von schwerer Krankheit. Dann sind die Assoziationen positiv bis euphorisch. Heute sind die Menschen offener für diese Art der Medizin weil die großen Erfolge unübersehbar sind. Aber manche Menschen haben auch Misserfolge, vielleicht am eigenen Leibe erlebt. Dann sind die Assoziationen negativ. Verständlicherweise vielleicht. Ich beobachte dabei jedoch in der medizinischen Welt wie in der eigenen Praxis folgendes Phänomen: Misserfolge der Schulmedizin werden meist in viel größerem Ausmaß toleriert als Misserfolge der Naturheilkunde. Und Erfolge der Naturheilkunde, selbst bei schulmedizinisch aussichtslosen Fällen werden zwar mit Freude, am Ende aber doch oft als relativ selbstverständlich hingenommen. Das hat sicher auch mit Zeitgeist, Werbung, Medien zu tun. Man bedenke dabei, dass viele Mittel der modernen Schulmedizin ursprünglich aus Pflanzen entwickelt und extrahiert wurden und daher eigentlich auch Naturmedizin sind. Es gibt keine Regel, die verlangt, dass die unterschiedlichen Diagnose- und Therapierichtungen getrennt werden müssen. Man kann sie in vielen Fällen sehr gut kombinieren.

Ganzheitlichkeit bedeutet für uns in erster Linie Ganzheitlichkeit im Denken und im Herangehen an jeden Patienten. Es gibt die medizinische Devise „vor allem nicht schaden“. Leider haben Antibiotika, Cortison, Schmerzmittel, Impfungen etc. immer auch Nebenwirkungen. Mal bemerkt man sie, mal nicht. Immer gibt es sie. Es ist also immer eine Sache der Abwägung, welche chemischen Mittel man einsetzt und wie viel Nebenwirkungen man in Kauf nimmt, um unangenehme und vielleicht gefährliche Krankheitssymptome zu behandeln oder z.T. sonst tödlichen Krankheiten vorzubeugen. Hierzu muss man die Nebenwirkungen der Medikamente kennen. Und man muss sich dafür interessieren. Vor allem aber sollte man Alternativen und Kombinationsmöglichkeiten kennen und auch hier wieder die Grenzen und Nebenwirkungen dieser Alternativen. Das bedeutet ständiges Fortbilden - sehr oft neben dem medizinischen Mainstream. Das macht Freude, ist aber anstrengend und teuer. So kann man zum Beispiel Wirkungen von chemischen Arzneimitteln mit Phytotherapeutika u.a. verstärken und so Dosen reduzieren. Und man kann Nebenwirkungen z.B. von Antibiotika oder Impfungen durch Phytotherapeutika bzw. spagyrische Mittel mindern.

Zu allem Überfluss, gibt es nicht nur einen naturheikundlichen Zweig, sondern sehr viele Zweige. Jeder dieser Zweige hat eine eigene Theorie und Praxis. Diese überschneiden sich, aber man muss sie trotzdem lernen. Und so habe ich mich über die Jahrzehnte mit der Theorie und Praxis einiger Methoden beschäftigt. Großen Anteil daran hat Karl Heinz Wickert vom Naturheil-Institut Wickert in Bochum, der mit mir gemeinsam Anfang der neunziger Jahre die Dunkelfeldmikroskopie nach Prof. Enderlein an verschiedenen Tierarten durchführte und mir die Welt der Isopathie nahebrachte. Seine Fortbildungen und Kongresse haben mir einen ersten guten Überblick über die Alternativen in der Medizin gegeben. Es folgten Homöopathie, Phytotherapie, seit vielen Jahren die Spagyrik und all die anderen aufgeführten Methoden und dann auch die traditionell chinesische Medizin. Das Wissen um die Zyklode des Endobionten, die Miasmen und Regulationsprinzipien der Homöopathie und Regulationstherapie, die fünf Wandlungsphasen der Chinesen, die orthomolekularen Grundsätze der Ernährungslehre und einige andere Prinzipien wird, mal allein, mal gemeinsam unwillkürlich bei jedem Patienten eingesetzt – auch schon für den Welpen, der putzmunter zur Impfung kommt (s. Kapitel Hunde und Katzen). Oft reicht das Wissen um das „Wie“ und man kommt ohne oder mit wenig Mitteln aus. Allein die Denkweise und Herangehensweise reichen oft schon, um zu helfen ohne zu schaden. Manchmal benötigt man jedoch auch aus verschiedenen Zweigen Mittel die zur selben Zeit auf verschiedenen Ebenen wirken sollen und in solchen Fällen bin ich immer wieder sehr froh, dass wir Mittel von vielen Zweigen pflücken können.

An der veterinärmedizinischen Fakultät in Glasgow wurde vor knapp 100 Jahren mit Nachdruck gelehrt, dass es wichtiger ist, wie man etwas tut, als was man tut. Für Alf Wight alias James Herriot, den fast alle Menschen kennen, wurde dies der wichtigste Grundsatz seines Lebens. Für uns ebenfalls. Und wenn man medizinische Alltage (und vermutlich fast jeden anderen Alltag) kennt, weiß man warum dies so ist.

Es gibt brilliante Homöopathen, die nur Homöopathie betreiben und brilliante Akupunkteure, die nur Akupunktur betreiben. Das ist für diese Therapeuten meist richtig so. Ich selbst möchte einen großen Überblick über die Welt der Medizin haben und bieten und verbinde auch dies mit dem Begriff Ganzheitlichkeit. Natürlich ist man auf diese Weise nicht auf jedem Gebiet brilliant. Über manche Gebiete hat man dann nur einen mehr oder weniger guten Überblick. Aber die Effektivität für den Patienten ist so sehr hoch. Und genau, wie wir den Knochenbruch zu den Knochenchirurgen überweisen und uns viele Tiere naturheilkundlich überwiesen werden, überweisen wir spezielle Patienten auch an Therapeuten mit naturheilkundlichen Spezialisierungen.

Eine Menge Fachbegriffe habe ich dem Leser nun zugemutet. Mit Absicht. Das Thema ist nicht leicht, oder anders gesagt, wir machen es uns nicht leicht. Sobald ich dazu komme, werde ich jedoch zu den angegebenen Stichworten leicht verständliche, kurze Informationen schreiben. Bei Interesse können Sie gerne auch in der Praxis nachfragen. Aber bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine Diagnosen und Beratungen aus der Ferne liefern können.

Dr. med. vet. Matthias Warzecha

Leistungsspektrum (Auszug)
  • Akupunktur (Nadel und Laser)
  • Bio-Informative Medizin/Therapie (BIT)
  • Biologische Tumortherapie
  • Biologische Therapie chronischer Krankheiten
  • Biophotonentherapie n. Sachtleben
  • Bioresonanz-Diagnostik und -Therapie
  • Dunkelfeldmikroskopie n. Prof. Enderlein
  • Früherkennung chronischer Belastungen
  • Homöopathie
  • Homotoxikologie
  • Isopathie
  • Osteopathie
  • Phytotherapie
  • Spagyrik

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